Samstag, 25. August 2012
21.Juli und 18.August
Obwohl Ferien waren, liefen unsere Gruppenstunden weiter. Wir haben jetzt mehr eine Teens Gruppe. Das sind Jugendliche, die über das Suchtverhalten ihrer Eltern( Vater oder Mutter) reden und sich erkunden, was Sucht ist. Sie wollen nicht selbst in die Sucht hineinrutschen und können sich hier gut austauschen. Das heißt aber nicht, dass sie den Alkohol nicht mal ausprobieren werden. Die Grenzen müssen sie selber "stecken".
Was ich selbst so gut an der Gruppe finde, hier wird offen und ehrlich gesprochen und das zeigt auch wieder von einer guten Vertrautheit untereinander.Egal was passiert ist, die Jugendlichen sagen es. Und da bei uns Schweigepflicht herrscht, darf auch ich nicht darüber reden.Aber sie können sich bestimmt denken, dass die Stunden mich manchmal ganz schön "aufwirbeln". Auch unsere Kleinen mischen mit und wissen genau wovon sie reden- nur ihre Probleme sind etwas anders, aber auch sie werden ernst genommen- ist doch klar!
In den letzten Stunden haben wir gebastelt und gemalt und ich probiere gleich mal einige der "Kunststücke" hochzuladen.(Bilder und kleine Leinentaschen)
Vom Caritasverband für das Erzbistum Paderborn ist eine Ausschreibung gekommen, dass Kinder ihre Rechte unterbreiten sollen. Da werden wir auch mitmachen. Die Umwelt soll wissen, dass auch Kinder aus suchtbelasteten Familien Rechte haben. Alle suchen gemeinsam und später werden drei Jugendliche offen die Rechte, die sie sich wünschen, in einer DVD vorstellen und einreichen. Bitte Daumen drücken!
So,- dann bis zur nächsten Gruppenstunde im September. Eine gute Zeit wünsche ich!
Montag, 2. Juli 2012
Samstag 16.Juni 2012
Heute hatten wir volles Haus, obwohl einige nicht dabei waren. Es waren 5 neue Kinder da, die natürlich zuerst sehr ängstlich in die Runde blickten, aber sehr schnell auftauten.Eine Mutter hatte einen Rückfall und eine möchte in Kürze zur Therapie.
Es tut einem oft in der Seele weh, wenn man die Kinder sieht- voller Angst- zuerst trauen sie sich kaum was zu fragen ....man werkt aber, dass da vieles ist, was raus möchte. Man erzählt, was Sucht ist-sie merken, dass sie nicht alleine da stehen usw.
Aber den Müttern geht es nicht anders, sie kommen ja mit ihren Kindern, sie stellen sich dem Problem. Schön ist, wenn wir nach Hause gehen, dass alle sagen: " Hat das gut getan!" Eine gute Zeit und dann bis zum 15. Juli.
Samstag 26.Mai 2012
Heute haben wir unsere "Malstunde" fortgesetzt. Es kamen sehr schöne Bilder dabei heraus, die ihr auch Facebook unter Gruppe Smily Kids ansehen könnt. Natürlich kam auch unsere Gesprächsrunde nicht zu kurz. Vorher hatte ich noch Besuch von Meschede, die in Kürze auch eine Gruppe aufmachen wollen. Ich habe Fritzi, Udo und Franz Josef
(alle vom Kreuzbund DV Paderborn)am Morgen eine Einführung in die Gruppenarbeit der Smily Kids gegeben.Schließlich sollen ja alle Gruppen gleich laufen. Das heißt: Wo Smily Kids drauf steht, soll auch Smily Kids drin sein.Ich denke, die Gruppe wird in Kürze gestartet. Werde berichten.
Samstag, 21. April 2012
Unsere Gruppenstundewar heute mal wieder sehr gut besucht, obwohl so einige fehlten. Schön zu sehen, wenn die Kinder und Jugendlichen wieder Vertrauen aufbauen- nicht so schön, wenn jemand wieder enttäuscht wird.Manchmal könnte man richtig wütend werden, wenn die Verletzungen ziemlich heftig sind-dann können wir nur trösten.... Anschließend fanden alle eine gute Entspannung beim Malen.Es hat richtig Spaß gemacht und alle gingen mit einem guten Gefühl nach Hause. Bis zur nächsten Stunde-Pfingstsamstag um 14 Uhr. Wünsche eine gute Zeit.
Samstag, 24. März 2012
Heute hatten wir ziemlich viele Kinder- mehr von der kleinen Sorte.Leider kamen zwei Mädels nicht, sie hatten sich extra angemeldet. Schade, sie hätten sich mal alles von der Seele reden können. Na ja,- dann ein anderes Mal.Heute haben wir noch einmal aus dem Buch "Fluffi" vorgelesen und gleichzeitig Paralele gefunden.Fluffis Vater spielte zuerst immer mit seinem Sohn- später wurde er müde- er trank usw.Die ganze Pallette.
Darin hieß es auch, dass keiner helfen kann, wenn der Abhängige es nicht will. Du selbst musst dir Hilfe suchen- zum Reden und um stark zu werden. Wir haben mal wieder festgestellt, dass es wirklich gut ist, eine Gruppe zu haben. Auch die Erwachsenen hatten wieder einen guten Austausch. Als wir Schluss machten, wünschten wir uns eine gute Zeit und sagten Tschüß bis zum 21.April um 14 Uhr.
Darin hieß es auch, dass keiner helfen kann, wenn der Abhängige es nicht will. Du selbst musst dir Hilfe suchen- zum Reden und um stark zu werden. Wir haben mal wieder festgestellt, dass es wirklich gut ist, eine Gruppe zu haben. Auch die Erwachsenen hatten wieder einen guten Austausch. Als wir Schluss machten, wünschten wir uns eine gute Zeit und sagten Tschüß bis zum 21.April um 14 Uhr.
Sonntag, 19. Februar 2012
Treffen mit Natalya aus der Ukraine und Christa Fölting in Mühlheim

Im Oktober habe ich meine Konzepte in englisch und deutscher Sprache nach Mühlheim gebracht, wo sie Christa Fölting übernahm um sie weiterzugeben.Jetzt sind sie in Mexiko unterwegs, werden in Spanisch übersetzt und für Natalya aus der Ukraine übersetzt man sie ins Polnische.Hier ein Bericht von Christa Fölting.
Smily Kids on Tour
Ganz schön unternehmungslustig sind sie geworden - die Smily Kids von Christa Gattwinkel aus Kirchhundem!
Nach erst zaghaften Ausflügen innerhalb Deutschlands trauten sie sich zu ersten Kontakten mit Interessierten aus der Ukraine und wagten dann mit kurzem Zwischenstop in Krakau, in Südpolen, den großen Sprung weiter nach Osten in die Bukowina, eine Landschaft im äußersten Westen der Ukraine nahe der rumänischen Grenze.
Die Zwillingsschwester von Biene ist mitgereist und hat sich dort gleich von Anfang an wohl gefühlt.
Sie hat sich mit vielen Kindern angefreundet, ihnen zugehört, wenn sie ihre Sorgen erzählen wollten und ist so zu einer wichtigen „Person“ geworden. Inzwischen hat sie sich entschieden, dort zu bleiben und höchstens innerhalb der Ukraine, z.B. nach Charkow zu reisen. Die Smily Kids sind stolz auf ihren Erfolg und schickten Natalya als Vertreterin im März 2011 zu einem internationalen Treffen der AIC (Association Internationale des Charitées mit Sitz in Belgien/ www.AIC-International.ORG) nach Madrid. Sie stellte den dort anwesenden Vertreterinnen der 52 nationalen Mitgliedsverbände der AIC die Smily Kids mit ihrem Erfolg vor.
Das Interesse war groß!
Bienes positive Berichte nach Deutschland und die Reaktionen in Madrid haben bewirkt, dass die Smily Kids inzwischen als gedrucktes Konzept mit Praxisanleitung in Deutsch und in Englisch vorliegen. Natalya konnte sich bei einem erneuten Besuch in Deutschland davon überzeugen.
Die englische Version hat inzwischen die Reise nach Mexiko angetreten und wird dort nach einer Übersetzung ins Spanische sicher weiter reisen!
Die deutsche Version wird zurzeit ins Polnische übersetzt! …
Ganz schön unternehmungslustig sind sie geworden – die Smily Kids von Christa Gattwinkel.
Christa Fölting
Vizepräsidentin der AIC
Arbeitsbereich Europa und Naher Osten
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