Dienstag, 5. Januar 2021

 Jetzt schreiben wir schon Januar 2021.

An Gruppe war wegen Corona nicht zu denken. Trotzdem haben wir Kontakt gehalten. Bei einigen habe ich dann einen Hausbesuch gemacht. Warum? Weil man mit Kindern nicht gut am Telefon über ihre Probleme und Sorgen reden kann. Dann habe ich die Geschenke verteilt, für die, die es brauchten. Wurstkörbe habe ich aufgeteilt und einige andere Sachen auch.

Da ich ja Türmerin vom Rhein Weser Turm seit 2019 bin, habe ich - weil es so kam- ein Buch mit einigen Geschichten über den Turm "Rheini" geschrieben und auch an die Familien verteilt. Als Weihnachtsgeschenk. Dann kamen wieder einige Geldspenden ein, die unser Konto füllen. Danke ganz herzlich dafür.

Franzi Kober- ein Kind aus der ersten Smily Kids Zeit, heute 26 möchte mir gerne behilflich sein. Sie steigt super ein, interessiert sich für den Kreuzbund und kennt die Belange der Kinder, weil sie selbst eins ist. Jessica Spielmann ist auch noch in der Nähe um später mit einzusteigen. Momentan sind ihre Kinder noch zu klein und ihre Zeit lässt es nicht zu. Egal, so weiß ich wenigstens, wenn ich mal nicht mehr kann, dass es weiter geht.

Ich wünsche ALLEN ein frohes neues Jahr, und dass Corona endlich verschwindet, damit wir uns wieder treffen können. Passt auf euch auf und bleibt gesund.

Donnerstag, 19. November 2020

 Oktober und November, das Virus hat uns fest im Griff. Wir schaffen es nicht uns zu treffen, weil es einfach zu gefährlich ist. Ich telefoniere mit den Familien, frage nach den Kindern und überhaupt, wie es so geht. Für die Kinder tut es mir echt leid, denn telefonieren ist nicht so gut, da fehlt das Gegenüber. Ich möchte laut schreien und rufen:" Corona, hau endlich ab!" Hilft aber nicht, wir müssen durch und aushalten. Habe vor, vielleicht im Dezember mal einen Spaziergang anzubieten... nur, wir sind sehr viele. Wird das gehen? Wir werden es sehen und dann versuchen, einen guten Weg zu finden. Passt bitte alle gut auf euch auf und bleibt gesund. 

Donnerstag, 24. September 2020

                           

Heute bekam ich Post vom WDR Köln. Wir sind vor einiger Zeit für den Kinderrechtepreis nominiert worden und zwar in der engeren Wahl. Es hat nicht ganz gereicht, aber nicht schlimm. Wichtig ist mir immer, dass auf die Kinder hingewiesen wird, denn sie brauchen dringend unsere Hilfe. Dankeschön.
 


Septembergruppe. 

Am 14.September vor 24 Jahren habe ich die Gruppe gegründet  Aus diesem Grunde Haben wir eine Planwagenfahrt zum Rhein Weser Trum gemacht.  Dort oben wurde dann als erstes der Turm bestiegen, danach durfte jeder aus der Speisekarte etwas aussuchen. Zum Schluss gab es noch für jeden ein dickes Eis mit Sahne. Danach brachte uns der Planwagen wieder nach Altenhundem zurück.                            



 Juli und August- endlich dürfen wir uns wieder treffen

Aus unseren 2 Gruppenräumen wurde einer gemacht. 14 Personen ist die Höchstzahl. Es geht also nur mit Anmeldungen. Maske ist Pflicht und natürlich die außergewöhnlichen Hygienevorschriften müssen eingehalten werden.

Es wurde aber auch höchste Zeit. Habe mich im Raum mit den Kindern getroffen ( gut, dass nicht alle da waren) und die Erwachsenen saßen draußen in der Eisdiele. Ein neues Mädchen möchte gerne, dass ihre Mutter aufhören müsste zu trinken, weil immer mehr Dinge passieren über die ich hier nicht schreiben möchte. Weil die Mutter aber immer alles abweist, habe ich dem Mädchen ein Tagebuch geschenkt. Es schreibt nun jeden Tag alles hinein. Ich bin gespannt, sie sagte, eines Tages wird sie es mir vorlesen.

Da sind 2 Mädchen, die sich in ihrem Körper nicht wohlfühlen. Das bedeutet echt Stress, Ängste müssen abgebaut werden, Gespräche werden geführt und die Kinder werden in der Schule gemobbt. Ich kann nicht sehr viel machen, nur zuhören ist schon eine ganze Menge. 

3 kleine Mädchen alle 7 Jahre alt, unterhielten sich in der Stunde über ihre Mütter. Es ging um Drogen, ihre Wirkung usw. Ich staunte, wie klar und sachlich sie das formulierten. Na klar, sie sind ja Angehörige, kleine Experten. 

So könnte ich jetzt weiter erzählen, habe aber Schweigepflicht.


Montag, 8. Juni 2020

März, April, Mai, Juni.... leider immer noch keine Gruppenstunde

Immer noch können wir keine Gruppenstunde abhalten. Wir sind zwar gerüstet, aber wie sollen wir alle Vorschriften einhalten, zumal Kinder dabei sind? Wie sollen wir Abstand halten mit fast 40 Personen? Also heißt es: WARTEN !
 Wir haben regelmäßigen Telefonkontakt, Whats-app ist uns auch eine große Hilfe und dann noch der private Kontakt, wenn es brennen sollte. Wie gut, dass wir nächstes Jahr erst unser 25 jähriges Jubiläum haben. Hoffen wir, dass bis dahin das Virus verschwunden ist. Planen können wir ja, mal schauen, ob es was wird.
Dann hatten wir am Freitag 05.06.20 um 11 Uhr freudigen Besuch. Herr Dr. Ruland aus Arnsberg vom LIONS Club kam mit einem Scheck über 2.500 Euro vorbei. Schnell kam Patricia und machte ein Foto, damit es alle mitbekommen. Irre, diese Superspende, oder? Hier ist das Foto.
Ein dickes Dankeschön an den Lions Club nach Arnsberg. Wie wir dazu kamen?
Letztes Jahr besuchte mich Herr Dr. Ruland und anschließend war ich mit Jessica Spielmann, die mich bei den Smilys unterstützen möchte, in Arnsberg und wir haben gemeinsam die Smily Kids vorgestellt. Jessica war damals mit bei den ersten Kindern in der Gruppe. Ja,- kurz darauf bekamen wir die Nachricht, dass uns der Club mit 2.500 Euro unterstützen möchte. Super , oder? Wir werden das Geld für unsere Freizeit verwenden, wenn Corona es wieder zulässt. Herzlichen DANK .


Im Februar hatten wir unsere letzte Gruppenstunde wegen Corona. Wir hatten für den März noch so viele Ideen über die wir reden und was wir basteln wollten.
Einen längeren Bericht werde ich noch bringen. Jetzt nur soviel, dass wir alle Kontakt miteinander haben und regelmäßig schreiben oder telefonieren. Alle sind noch gesund und wohlauf.